Rückkehr aus dem Homeoffice, Mitarbeiter in Kantine

Was der Return-to-Office-Trend für die Betriebsgastronomie bedeutet

Hybrides Arbeiten galt lange als der neue Standard. Doch das ändert sich gerade: Immer mehr Arbeitgeber fordern ihre Belegschaft zurück ins Büro. Für die Betriebsgastronomie eröffnet das Chancen – aber nur, wenn die Kantine als echter Mehrwert wahrgenommen wird.

Laut einer Auswertung der Hans-Böckler-Stiftung vom März 2026 erhält rund ein Drittel der Beschäftigten, die grundsätzlich mobil arbeiten könnten, bereits konkrete Vorgaben zur Büropräsenz. Bekannte Unternehmen wie Volkswagen, SAP und Amazon Deutschland haben ihre Mitarbeitenden zurück ins Büro gerufen.


Die Motive auf Arbeitgeberseite sind vielschichtig: bessere Zusammenarbeit, stärkere Unternehmenskultur, direktere Führung. Ob diese Erwartungen in der Praxis erfüllt werden, ist eine andere Frage und für die Betriebsgastronomie letztlich zweitrangig. Entscheidend ist: Mehr Menschen sind wieder täglich vor Ort.

Mittagessen in der Cafeteria

Die Kantine profitiert – aber nicht automatisch

Die Kantinenbesuche steigen, jedoch längst nicht so stark, wie die wachsende Büropräsenz vermuten lässt. Die CREST-Daten des Marktforschungsunternehmens Circana zeigen, dass das Segment Arbeit & Ausbildung 2025 rund 75 Millionen zusätzliche Besuche verzeichnet hat – und damit zu den stärksten Wachstumstreibern der gesamten Gastronomie gehört. Dennoch liegt die Besuchszahl noch deutlich unter dem Vorkrisenniveau von 2019, was auch den dauerhaft höheren Homeoffice-Anteil widerspiegelt.


Entscheidend ist aber: Wer im Büro ist, geht nicht zwangsläufig in die Kantine. Mitgebrachte Mahlzeiten, Lieferdienste und nahe gelegene Außer-Haus-Angebote konkurrieren um die Mittagspause. Mehr Beschäftigte im Büro bedeuten also mehr potenzielle Gäste, aber kein automatisches Wachstum.

Betriebsverpflegung als Benefit

Eine Rückkehr ins Büro, die als erzwungen wahrgenommen wird, erzeugt Unmut. Laut der WSI-Studie der Hans-Böckler-Stiftung vermuten rund 60 Prozent der Befragten, dass Kontrolle ein wesentliches Motiv hinter den Präsenzvorgaben ist. Wer die Kantine unter diesen Bedingungen als echten Benefit gestaltet, kann gegensteuern: Ein überzeugendes Angebot in der Kantine gibt Mitarbeitenden einen konkreten Grund, die Büropräsenz nicht nur zu akzeptieren, sondern zu schätzen.


Dass dieser Effekt messbar ist, belegt eine Befragung von rund 1.000 Beschäftigten (Foodji, 2024): 94,4 Prozent empfinden ein gutes Verpflegungsangebot als echten Arbeitsplatzvorteil, jede zweite Person gibt an, lieber ins Büro zu kommen, wenn dort eine vollwertige Mahlzeit wartet. Hinzu kommt eine strukturelle Verschiebung: Der soziale Nutzungsanteil der Kantine ist laut CREST-Daten von Circana von unter 10 Prozent (2017) auf 19,6 Prozent (2025) gestiegen. Die Kantine wird zunehmend als Ort der Begegnung wahrgenommen. Diesen Mehrwert kann kein Lieferdienst bieten.

Mitarbeiter im Gemeinschaftsbereich

Was Beschäftigte erwarten, zeigt eine Befragung von YouGov im Auftrag von Sodexo (2025): günstige Preise, saisonale Produkte und gesunde Gerichte stehen ganz oben. Betreiber, die jetzt in ein vielfältiges, zeitgemäßes Angebot investieren, positionieren sich gezielt für das Wachstum der kommenden Jahre.

Mit B.PRO gut aufgestellt für den Wandel

Eine attraktive Kantine beginnt bei der Ausgabe. Das Erscheinungsbild, die Technik und das Gesamtkonzept entscheiden wesentlich mit darüber, ob aus einem einmaligen Besuch eine liebgewonnene Gewohnheit wird. Die Lösungen von B.PRO sind ganz auf die konkreten Anforderungen moderner Betriebsgastronomie zugeschnitten. Dank zahlreicher Möglichkeiten der Individualisierung wie etwa Oberflächen in ansprechenden B.PRO Colours fügen sich die Lösungen in jedes bestehende Ambiente ein oder setzen selbst markante Farbakzente.

B.PRO BASIC LINE in der Kantine

BASIC LINE: Das modulare Speisenausgabe-System lässt sich in nahezu jeder Größe planen, vom einzelnen Modul bis zur vollständigen Free-Flow-Linie. Individuell konfigurierbar in Funktion und Design, geeignet für Cafeteria-Konzepte ebenso wie für gehobene Betriebsrestaurants.


COOK-Kochstationen: Die COOK classic und COOK I-flex ermöglichen Frontcooking direkt im Gastraum, mit integriertem Dunstabzug, Induktionstechnik und wechselbaren Aufsätzen. Frisch zubereitete Speisen vor den Augen der Gäste erzeugen einen Erlebnisfaktor, der die Mittagspause zum Gesprächsthema macht.


Welches Konzept für Ihren Standort das richtige ist, hängt von Fläche, Frequenz und Verpflegungsanspruch ab. B.PRO unterstützt Sie dabei, die passende Lösung zu entwickeln und umzusetzen.


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