
An welchen Stellschrauben jetzt gedreht werden kann
Kostendruck ist und bleibt ein prägendes Thema in der Schul- und Kitaverpflegung, wie die Ergebnisse einer aktuellen VDSKC-Umfrage zeigen. Umso wichtiger wird der Blick auf entlastende Strukturen und eine langlebige, effiziente Ausstattung
Steigende Kosten, knappe Budgets und wachsende Anforderungen prägen den Alltag der Schul- und Kitaverpflegung seit Jahren. Wie angespannt die Lage inzwischen ist, zeigt eine aktuelle Umfrage des Verbands deutscher Schul- und Kitacaterer (VDSKC) zur Kostenentwicklung im Jahr 2025. Nahezu alle Mitglieder berichten von spürbaren finanziellen Mehrbelastungen.
Die Ergebnisse werfen zentrale Fragen auf: Wie lässt sich unter diesen Bedingungen eine verlässliche, qualitativ hochwertige und zugleich bezahlbare Verpflegung für Kinder langfristig sichern? Einerseits ist hier die Politik gefordert. Andererseits gibt es auch für Caterer, Träger und Verantwortliche vor Ort konkrete Stellschrauben, um Abläufe zu entlasten und Kosten sowie Aufwand im Alltag besser zu steuern.

Zahlen, die wenig Spielraum lassen
Die Ergebnisse der Umfrage sind eindeutig: Die wirtschaftliche Lage der Schul- und Kitaverpflegung bleibt herausfordernd. 98 Prozent der Anbieter berichten erneut von gestiegenen betrieblichen Ausgaben im Jahr 2025, die Gesamtausgaben im Durchschnitt um 8,8 Prozent (2024: 11 Prozent). Besonders betroffen sind die Bereiche Personal, Lebensmitteleinkauf sowie Reparaturen und Betriebsmittel.
Auffällig ist dabei die zurückhaltende Preisentwicklung. Zwar haben 63 Prozent der Caterer ihre Portionspreise angepasst, die Steigerungen fallen jedoch moderat aus. Der Durchschnittpreis beim Grundschulessen ist sogar leicht gesunken. Gleichzeitig berichten 40 Prozent der Befragten von zunehmenden Abmeldungen. Viele Familien sparen offenbar ausgerechnet beim Schul- und Kitaessen – und das, obwohl dies auch ein wichtiger Sozialfaktor ist.
Vergleichbare Leistungen, unterschiedliche Voraussetzungen
Hinzu kommen strukturelle Rahmenbedingungen, die den Kostendruck weiter verstärken. Bundesweit einheitliche Standards in der Schul- und Kitaverpflegung fehlen bislang. Faktoren wie etwa staatliche Subventionen, Ausschreibungskriterien oder Qualitätsanforderungen unterscheiden sich teils deutlich. Mancherorts sollen Caterer nur anliefern, woanders Leistungen wie Mensaausstattung oder die Küchengeräte selbst finanzieren. Auch Unterschiede je nach Bundesland in Bezug auf die Mindestlöhne wirken sich unmittelbar auf Wirtschaftlichkeit und somit Preisgestaltung aus.
Das Ergebnis ist ein ungleiches Spielfeld: vergleichbare Leistungen unter sehr unterschiedlichen Voraussetzungen. Für viele Anbieter erschwert das nicht nur die Kalkulation, sondern auch langfristige Investitions- und Planungssicherheit. „Wir brauchen stabile und einheitliche Rahmenbedingungen sowie eine faire Finanzierung der Kinderverpflegung in Deutschland“, betont Ralf Blauert, 1. Vorsitzender des VDSKC. „Nur so können wir echte Bildungsgerechtigkeit erreichen.“

Kostensenkung durch effiziente Maßnahmen vor Ort
Vor diesem Hintergrund rücken die Bereiche in den Fokus, die im laufenden Betrieb tatsächlich beeinflusst werden können.
- Ausgabeprozesse vereinfachen - Klare, selbsterklärende Abläufe entlasten das Personal – besonders in Stoßzeiten. Je intuitiver die Ausgabe gestaltet ist, desto weniger Eingriffe sind nötig und desto ruhiger läuft der Betrieb.
- Selbstständigkeit der Kinder stärken - Ausgabekonzepte auf Augenhöhe fördern Orientierung und Selbstwirksamkeit. Das reduziert Wartezeiten. Darüber hinaus wird das Bewusstsein für Food Waste geschärft, was Ressourcen aller Art schont.
- Robuste Infrastruktur statt kurzfristiger Lösungen - Langlebige, alltagstaugliche Ausstattung senkt Reparatur- und Ersatzkosten. Investitionen zahlen sich vor allem dort aus, wo Systeme täglich stark beansprucht werden.
- Planbare Abläufe und modulare Konzepte - Wiederholbare, modular aufgebaute Konzepte erleichtern Kalkulation und Ausschreibungen. Sie geben Caterern wie Trägern mehr Sicherheit bei langfristigen Entscheidungen.
Ausgabekonzepte und Rücklaufsysteme von B.PRO
Wie sich diese Prinzipien im Alltag umsetzen lassen, zeigen Konzepte, die Prozesse ganzheitlich denken. Modulare Ausgabelinien wie die BASIC LINE Kids, in Höhen von 750 und 900 mm erhältlich, strukturieren den Ablauf, entlasten das Personal und ermöglichen eine selbstständige Ausgabe. Ihre robuste, langlebige Ausführung ist auf den täglichen Einsatz ausgelegt und trägt dazu bei, Reparatur- und Ersatzaufwand langfristig zu reduzieren.
Sortierstationen sowie klar geführte Rücklauf- und Transportlösungen unterstützen strukturierte Abläufe nach der Ausgabe. Sie schaffen Übersicht im Betrieb und helfen dabei, Prozesse kontinuierlich zu optimieren. Auch hier zahlt sich langlebige, belastbare Ausstattung aus.
Spendersysteme ergänzen diese Konzepte, indem sie Ausgabe und Rücklauf vereinfachen und beschleunigen.
Begleitet werden solche Lösungen durch die Erfahrung von B.PRO-Expertinnen und -Experten, die Ausgabesituationen ganzheitlich betrachten, planen und konzipieren. Sie beraten nicht nur bei der Auswahl passender Systeme, sondern auch im Hinblick auf aktuelle Standards, Vorgaben und individuelle Rahmenbedingungen vor Ort.

Ausblick auf 2026
Eine spürbare Entlastung, so der VDSKC, sei auch für 2026 nicht absehbar. Die angekündigte Mehrwertsteuersenkung zum Jahresbeginn wird nach Einschätzung des Verbands durch die gleichzeitige Anhebung des Mindestlohns weitgehend aufgezehrt. 77 Prozent der befragten Cateringunternehmen rechnen daher damit, ihre Preise im kommenden Jahr erneut anpassen zu müssen.
Umso wichtiger sind Lösungen, die im Alltag entlasten und langfristig wirken. Klare Prozesse, eine robuste Infrastruktur und planbare Konzepte schaffen eine Stabilität, die eine Schul- und Kitaverpflegung unter Kostendruck braucht.
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